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Ethik – Kurzfassung 

 

Die Würde des Menschen ist unantastbar                             „Art.7 der Bundesverfassung“

Die Würde des Menschen und die Einzigartigkeit des Lebens stehen im Zentrum allen pflegerischen Handelns im Sunnähus.
Bedingt durch ihren Krankheitsverlauf erfahren wir in der Biografiearbeit mit den Bewohnern nur zum Teil die Werte und den Willen des Betroffenen.
Weitere wertvolle Informationen erhalten wir durch Gespräche mit den Angehörigen und Freunden.

Im Sunnähus wird bewusst geschult und kontrolliert gelebt.
Das menschliche Leben ist bis zum Tode verletzlich. (s. Ethik Sunnähus)

Das Sunnähus bietet im geschützten Rahmen Freiheit und Selbstbestimmung.

ICN Ethik Kodex (internationaler Ethik- Kodex für Pflegende)

Wir halten uns an die vier Grundelemente des ICN Kodex

Pflegende und Ihre Mitmenschen – Die grundlegende berufliche Verantwortung der Pflegenden gilt dem pflegebedürftigen Menschen.

Pflegende und die Berufsausübung – Die Pflegende ist persönlich verantwortlich und rechenschaftspflichtig für die Ausübung der Pflege, sowie für die Wahrung ihrer fachlichen Kompetenz durch kontinuierliche Fortbildung.

Pflegende und die Profession – Die Pflegende übernimmt die Hauptrolle bei der Festlegung und Umsetzung von Standards für die Pflegepraxis, das Pflegemanagement, die Pflegeforschung und Pflegebildung.

Pflegende und Ihre Kollegen – Die Pflegende sorgt für eine gute Zusammenarbeit mit den Kollegen aus der Pflege und anderen Professionen. Die Pflegende greift zum Schutz des Patienten ein, wenn sein Wohl durch einen Kollegen oder eine andere Person gefährdet ist.

Leitbild

Nicht der Demenzkranke passt sich den Normalitäten der Einrichtung an, sondern das Milieu des Hauses stellt sich auf die Normalitäten der Dementen ein und fördert damit die Entfaltung der noch vorhandenen Ressourcen.

Durch die demenzgerechte Einrichtung fühlen sich die Bewohner annähernd wie zu Hause.

Wir sind bestrebt in unserer Kommunikation und in unserem Handeln transparent zu sein.

Ethische Prinzipien

Ethische Prinzipien tragen dazu bei, moralische Konflikte zu umschreiben, einzuordnen und zu klären.

Autonomie  & Gutes Tun  &  Nicht Schaden            & Gerechtigkeit &  Freiheitseinschränkende Massnahmen zum Wohle des Bewohners    (Leuchtturm – Wegweiser)

Die Tugenden

Die pflegerische Handlung ist genau so gut, wie die Haltung gut ist, durch die sie hervorgebracht wird.

In der heutigen Auseinandersetzung mit der Frage nach dem moralischen Charakter seien hier vier für die Pflege besonders wichtige Tugenden formuliert:

Vertrauenswürdigkeit, Treue, Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit

Im Rahmen der Pflege sind Tugenden sowohl Ausdruck des eigenen Berufsverständnisses als auch gesellschaftlicher Erwartungen.

Quelle: Ethik in der Pflegepraxis. SBK Bern 2003

Ethikkommission:  Herr Pfarrer Stefan Essig Leuggern

                               Herr  Dr. med. Wolfgang Fehlmann Kleindöttingen

                               Frau Petra Dankert

                               Frau Shoshana Hofer Heimleitung Sunnähus

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